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Fachbeiträge

Naturrisikomanagement bei Banken

Von Armina Schädle, Dr. Thomas Dietz, Lena Plettenberg

Die Steuerung naturbezogener Risiken erfährt einen Perspektivwechsel unter Banken: weg von pauschalen sektor- und länderweiten Durchschnittswerten hin zu individuellen Echtdaten, um die Multidimensionalität von Biodiversität und Ökosystemleistungen mit Hilfe von Standort- und Lieferkettenanalysen angemessen abzubilden. Die wirtschaftliche Notwendigkeit und die wichtige Rolle des Naturfaktors Wasser hierbei zeigte sich zuletzt wieder prononciert anhand der negativen wirtschaftlichen Folgen des Niedrigwassers während der Hitzewellen im Sommer 2026. Diese Notwendigkeit spiegelt sich aber auch in Aufsichtserwartungen und Fachstandards wider, welche sich mittlerweile signifikant weiterentwickelt haben.

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Make Peace with Your Front Office

Von Dominik Käfer, Dr. Lue Wu, Jens-Peter Nees

Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben stellt das Front Office von Banken vor erhebliche Herausforderungen. Relationship Manager beklagen vielfach den stetig wachsenden Aufwand durch Compliance-Aufgaben wie Know-Your-Customer (KYC), Transaktionsüberwachung oder Betrugsprävention. Diese Tätigkeiten erhöhen nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern können auch die Beziehung zu Kunden beeinträchtigen. Dies stellt jedoch kein Imperativ dar. Durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zeigen führende Banken bereits heute, dass Compliance- und Kontrollprozesse nahtlos in die täglichen Abläufe und Produkte des Front Office integriert werden können — und dass eine produktive, reibungsarme Zusammenarbeit zwischen Front Office und Compliance-Funktion tatsächlich darstellbar ist.

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Kreditrating-Migrationen im ökonomischen Zyklus

Von Dr. Michael Kalkbrener, Prof. Dr. Natalie Packham

Point-in-Time- (PIT-) und Through-the-Cycle- (TTC-) Ratingphilosophien sind im Kreditrisikomanagement fest etabliert, ihre konzeptionellen Unterschiede werden jedoch häufig ohne einen einheitlichen Modellrahmen behandelt. Aufbauend auf der jüngsten Arbeit von Kalkbrener und Packham (2026), liefert dieser Beitrag eine formale Charakterisierung von PIT- und TTC-Eigenschaften anhand von Ratingmigrationen und Ausfallverhalten. Dabei wird präzisiert, an welcher Stelle Zyklizität in ein Ratingsystem eingeht und wie sich dies auf Ausfallwahrscheinlichkeiten über unterschiedliche Zeithorizonte auswirkt.

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Transitionspläne von Banken: Von Compliance zum strategischem Vorteil

Von Dr. Lukas Figge-Muschalik, Luca Steinhauer, Matthias Hübner

Der Wandel hin zu einer Netto-Null-Wirtschaft setzt Banken unter wachsenden Druck, ihre Geschäftsmodelle und Kreditportfolios auf den 1,5°C-Pfad auszurichten und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu bewahren. Transitionsplanung muss daher eher als strategische Managementaufgabe und nicht nur als Compliance-Übung verstanden werden. Nur dann können Institute ihre Klimaziele in konkrete Maßnahmen übersetzen, neu entstehende Risiken steuern und ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren wahren. Dabei müssen Banken unterschiedliche sektorale Transformationspfade, unzureichende Datengrundlagen sowie den Zielkonflikt zwischen langfristiger Resilienz und kurzfristiger Rentabilität meistern.

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Erzielung einer Kapitalrendite (ROI) für künstliche Intelligenz durch gemeinsame Wertschöpfung

Von Cristina Has

Generative künstliche Intelligenz (GenAI) hat sich im Bankwesen schnell von einer technologischen Kuriosität zu einer strategischen Priorität entwickelt. Seit 2023 haben die Institute zahlreiche Pilotprojekte gestartet, von internen Chat-Assistenten bis hin zur automatischen Dokumentenanalyse. Diese Projekte zeigen zwar beeindruckende Fähigkeiten, aber viele haben Schwierigkeiten, aus den Experimenten einen messbaren wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Diese Diskrepanz ist nicht auf technologische Unreife zurückzuführen, sondern auf die mangelnde Anpassung an die regulatorischen, organisatorischen und kontextuellen Gegebenheiten. Während der Hype verblasst, wächst der Druck, Investitionen mit greifbaren Erträgen zu rechtfertigen.

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Fachbeiträge

Naturrisikomanagement bei Banken

Von Armina Schädle, Dr. Thomas Dietz, Lena Plettenberg

Die Steuerung naturbezogener Risiken erfährt einen Perspektivwechsel unter Banken: weg von pauschalen sektor- und länderweiten Durchschnittswerten hin zu individuellen Echtdaten, um die Multidimensionalität von Biodiversität und Ökosystemleistungen mit Hilfe von Standort- und Lieferkettenanalysen angemessen abzubilden. Die wirtschaftliche Notwendigkeit und die wichtige Rolle des Naturfaktors Wasser hierbei zeigte sich zuletzt wieder prononciert anhand der negativen wirtschaftlichen Folgen des Niedrigwassers während der Hitzewellen im Sommer 2026. Diese Notwendigkeit spiegelt sich aber auch in Aufsichtserwartungen und Fachstandards wider, welche sich mittlerweile signifikant weiterentwickelt haben.

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Make Peace with Your Front Office

Von Dominik Käfer, Dr. Lue Wu, Jens-Peter Nees

Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben stellt das Front Office von Banken vor erhebliche Herausforderungen. Relationship Manager beklagen vielfach den stetig wachsenden Aufwand durch Compliance-Aufgaben wie Know-Your-Customer (KYC), Transaktionsüberwachung oder Betrugsprävention. Diese Tätigkeiten erhöhen nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern können auch die Beziehung zu Kunden beeinträchtigen. Dies stellt jedoch kein Imperativ dar. Durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zeigen führende Banken bereits heute, dass Compliance- und Kontrollprozesse nahtlos in die täglichen Abläufe und Produkte des Front Office integriert werden können — und dass eine produktive, reibungsarme Zusammenarbeit zwischen Front Office und Compliance-Funktion tatsächlich darstellbar ist.

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Kreditrating-Migrationen im ökonomischen Zyklus

Von Dr. Michael Kalkbrener, Prof. Dr. Natalie Packham

Point-in-Time- (PIT-) und Through-the-Cycle- (TTC-) Ratingphilosophien sind im Kreditrisikomanagement fest etabliert, ihre konzeptionellen Unterschiede werden jedoch häufig ohne einen einheitlichen Modellrahmen behandelt. Aufbauend auf der jüngsten Arbeit von Kalkbrener und Packham (2026), liefert dieser Beitrag eine formale Charakterisierung von PIT- und TTC-Eigenschaften anhand von Ratingmigrationen und Ausfallverhalten. Dabei wird präzisiert, an welcher Stelle Zyklizität in ein Ratingsystem eingeht und wie sich dies auf Ausfallwahrscheinlichkeiten über unterschiedliche Zeithorizonte auswirkt.

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Transitionspläne von Banken: Von Compliance zum strategischem Vorteil

Von Dr. Lukas Figge-Muschalik, Luca Steinhauer, Matthias Hübner

Der Wandel hin zu einer Netto-Null-Wirtschaft setzt Banken unter wachsenden Druck, ihre Geschäftsmodelle und Kreditportfolios auf den 1,5°C-Pfad auszurichten und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu bewahren. Transitionsplanung muss daher eher als strategische Managementaufgabe und nicht nur als Compliance-Übung verstanden werden. Nur dann können Institute ihre Klimaziele in konkrete Maßnahmen übersetzen, neu entstehende Risiken steuern und ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren wahren. Dabei müssen Banken unterschiedliche sektorale Transformationspfade, unzureichende Datengrundlagen sowie den Zielkonflikt zwischen langfristiger Resilienz und kurzfristiger Rentabilität meistern.

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Erzielung einer Kapitalrendite (ROI) für künstliche Intelligenz durch gemeinsame Wertschöpfung

Von Cristina Has

Generative künstliche Intelligenz (GenAI) hat sich im Bankwesen schnell von einer technologischen Kuriosität zu einer strategischen Priorität entwickelt. Seit 2023 haben die Institute zahlreiche Pilotprojekte gestartet, von internen Chat-Assistenten bis hin zur automatischen Dokumentenanalyse. Diese Projekte zeigen zwar beeindruckende Fähigkeiten, aber viele haben Schwierigkeiten, aus den Experimenten einen messbaren wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Diese Diskrepanz ist nicht auf technologische Unreife zurückzuführen, sondern auf die mangelnde Anpassung an die regulatorischen, organisatorischen und kontextuellen Gegebenheiten. Während der Hype verblasst, wächst der Druck, Investitionen mit greifbaren Erträgen zu rechtfertigen.

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Naturrisikomanagement bei Banken

Von Armina Schädle, Dr. Thomas Dietz, Lena Plettenberg

Die Steuerung naturbezogener Risiken erfährt einen Perspektivwechsel unter Banken: weg von pauschalen sektor- und länderweiten Durchschnittswerten hin zu individuellen Echtdaten, um die Multidimensionalität von Biodiversität und Ökosystemleistungen mit Hilfe von Standort- und Lieferkettenanalysen angemessen abzubilden. Die wirtschaftliche Notwendigkeit und die wichtige Rolle des Naturfaktors Wasser hierbei zeigte sich zuletzt wieder prononciert anhand der negativen wirtschaftlichen Folgen des Niedrigwassers während der Hitzewellen im Sommer 2026. Diese Notwendigkeit spiegelt sich aber auch in Aufsichtserwartungen und Fachstandards wider, welche sich mittlerweile signifikant weiterentwickelt haben.

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Von Dominik Käfer, Dr. Lue Wu, Jens-Peter Nees

Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben stellt das Front Office von Banken vor erhebliche Herausforderungen. Relationship Manager beklagen vielfach den stetig wachsenden Aufwand durch Compliance-Aufgaben wie Know-Your-Customer (KYC), Transaktionsüberwachung oder Betrugsprävention. Diese Tätigkeiten erhöhen nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern können auch die Beziehung zu Kunden beeinträchtigen. Dies stellt jedoch kein Imperativ dar. Durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zeigen führende Banken bereits heute, dass Compliance- und Kontrollprozesse nahtlos in die täglichen Abläufe und Produkte des Front Office integriert werden können — und dass eine produktive, reibungsarme Zusammenarbeit zwischen Front Office und Compliance-Funktion tatsächlich darstellbar ist.

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Kreditrating-Migrationen im ökonomischen Zyklus

Von Dr. Michael Kalkbrener, Prof. Dr. Natalie Packham

Point-in-Time- (PIT-) und Through-the-Cycle- (TTC-) Ratingphilosophien sind im Kreditrisikomanagement fest etabliert, ihre konzeptionellen Unterschiede werden jedoch häufig ohne einen einheitlichen Modellrahmen behandelt. Aufbauend auf der jüngsten Arbeit von Kalkbrener und Packham (2026), liefert dieser Beitrag eine formale Charakterisierung von PIT- und TTC-Eigenschaften anhand von Ratingmigrationen und Ausfallverhalten. Dabei wird präzisiert, an welcher Stelle Zyklizität in ein Ratingsystem eingeht und wie sich dies auf Ausfallwahrscheinlichkeiten über unterschiedliche Zeithorizonte auswirkt.

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Transitionspläne von Banken: Von Compliance zum strategischem Vorteil

Von Dr. Lukas Figge-Muschalik, Luca Steinhauer, Matthias Hübner

Der Wandel hin zu einer Netto-Null-Wirtschaft setzt Banken unter wachsenden Druck, ihre Geschäftsmodelle und Kreditportfolios auf den 1,5°C-Pfad auszurichten und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu bewahren. Transitionsplanung muss daher eher als strategische Managementaufgabe und nicht nur als Compliance-Übung verstanden werden. Nur dann können Institute ihre Klimaziele in konkrete Maßnahmen übersetzen, neu entstehende Risiken steuern und ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren wahren. Dabei müssen Banken unterschiedliche sektorale Transformationspfade, unzureichende Datengrundlagen sowie den Zielkonflikt zwischen langfristiger Resilienz und kurzfristiger Rentabilität meistern.

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Erzielung einer Kapitalrendite (ROI) für künstliche Intelligenz durch gemeinsame Wertschöpfung

Von Cristina Has

Generative künstliche Intelligenz (GenAI) hat sich im Bankwesen schnell von einer technologischen Kuriosität zu einer strategischen Priorität entwickelt. Seit 2023 haben die Institute zahlreiche Pilotprojekte gestartet, von internen Chat-Assistenten bis hin zur automatischen Dokumentenanalyse. Diese Projekte zeigen zwar beeindruckende Fähigkeiten, aber viele haben Schwierigkeiten, aus den Experimenten einen messbaren wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Diese Diskrepanz ist nicht auf technologische Unreife zurückzuführen, sondern auf die mangelnde Anpassung an die regulatorischen, organisatorischen und kontextuellen Gegebenheiten. Während der Hype verblasst, wächst der Druck, Investitionen mit greifbaren Erträgen zu rechtfertigen.

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