Fachbeiträge
Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Risikocontrolling
Von Andreas Scheurer, Michael Droßel
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und des stetig wachsenden Einflusses moderner Technologien auf die Finanzbranche rückt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend in den Mittelpunkt strategischer Überlegungen. Neben großen Potenzialen bringt KI aber auch neue Herausforderungen mit sich. Eine Expertenbefragung der TeilnehmerInnen des FIRM-Arbeitskreises Banking Risk Round Table soll vor diesem Hintergrund Aufschluss darüber geben: Wie ist der Stand der praktischen Umsetzung von KI im Risikocontrolling? Wie tief ist KI bereits in der Strategie der Institute verwurzelt? Und welche Chancen und Herausforderungen sehen die BranchenexpertInnen bei der Implementierung und Nutzung von KI?
Das Ganze im Blick: Die Steuerung des NFR Puzzles
Von Sonia Dribek-Pfleger, Dr. Lorenz Schendel
Während die individuellen Frameworks der nicht-finanziellen Risiken (NFR) mit zunehmenden regulatorischen Anforderungen (z.B. DORA), aktuellen Herausforderungen (Pandemie, Cyber, KI, geopolitische Krisen) und zugleich gewachsenen und dezentral arbeitenden Teams immer detaillierter und umfangreicher werden, leidet zunehmend der Gesamtüberblick über die nicht-finanziellen Risiken. In diesem Artikel zeigen wir sowohl pragmatische Ansätze für erste Schritte als auch ein langfristiges Zielbild zur ganzheitlichen Steuerung der nicht-finanziellen Risiken auf, mit dem Ziel, Konsistenz zwischen den verschiedenen NFR-Daten herzustellen, das NFR-Risikoprofil transparent zu machen und durch eine Fokussierung auf die wesentlichen Risiken hin zu einer effizienten Risikosteuerung zu kommen.
Regulatorische Mehrdeutigkeit und Kreditrisikoanforderungen für die Umsetzung der endgültigen der EU
Von Joo-Yung Lee, Jan Schimmel
Letztes Jahr haben wir die Änderungen am Standardansatz (SA) zur Berechnung der risikogewichteten Aktiva (RWA) für das Kreditrisiko und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Umsetzung diskutiert. Alle Banken, einschließlich der Banken, die den auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRB) verwenden, müssen den SA entweder als ihre Hauptkapitalberechnung oder, im Falle von „IRB-Banken“, zur Anwendung der Output-Untergrenze berechnen. Die Vorschriften sind nun in der EU endgültig und sollen am 1. Januar 2025 in Kraft treten und nach einer Einführungsphase bis Ende 2032 vollständig umgesetzt werden.
Übereinstimmung von Zinsrisikomanagement und IFRS Hedge Accounting durch das zukünftige DRM-Modell?
Von Volker Liermann, Oliver Wulle
Das DRM-Modell als das zukünftige IFRS Portfolio Hedge Accounting Modell soll das seit jeher bestehende Spannungsverhältnis zwischen Zinsrisikomanagement auf Portfolioebene und dessen Abbildung im IFRS Abschluss auflösen und die Schwächen des immer noch einschlägigen IAS 39 Portfolio Fair Value Hedge überwinden. Insbesondere aus dem Risikomanagement wird teilweise die Forderung nach einer vollständigen Übernahme der Risikomanagement-Sicht in den IFRS Abschluss vorgebracht. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit eine vollständige Risikomanagement-Sicht in einem IFRS Abschluss möglich bzw. sinnvoll ist.
Quantifizierung des Naturrisikos – herausfordernd, aber möglich
Von Markus Quick, KPMG AG WPG Frankfurt, Dr. Holger Spielberg, Armina Schädle, Tania Jötten
Vor fünf Jahren standen Banken vor der Herausforderung, Klimarisiken zu messen und in ihr Risikomanagement zu integrieren. Nun gewinnt der Biodiversitätsverlust an Aufmerksamkeit und reiht sich neben Klimarisiken in die politische und aufsichtsrechtliche Agenda ein. Die Erfahrungen aus dem Klimabereich bieten eine wertvolle Grundlage für alle Risikomanagementprozesse. Allerdings sind Biodiversitätsrisiken deutlich komplexer und umfangreicher, was bereits bei der Definition und Identifizierung zu Herausforderungen führt. Viele Institute haben begonnen, ihre Portfolios über etablierte Datenanbieter wie Exploring Natural Capital Opportunities, Risks and Exposure (ENCORE) zu bewerten.
Fachbeiträge
Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Risikocontrolling
Von Andreas Scheurer, Michael Droßel
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und des stetig wachsenden Einflusses moderner Technologien auf die Finanzbranche rückt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend in den Mittelpunkt strategischer Überlegungen. Neben großen Potenzialen bringt KI aber auch neue Herausforderungen mit sich. Eine Expertenbefragung der TeilnehmerInnen des FIRM-Arbeitskreises Banking Risk Round Table soll vor diesem Hintergrund Aufschluss darüber geben: Wie ist der Stand der praktischen Umsetzung von KI im Risikocontrolling? Wie tief ist KI bereits in der Strategie der Institute verwurzelt? Und welche Chancen und Herausforderungen sehen die BranchenexpertInnen bei der Implementierung und Nutzung von KI?
Das Ganze im Blick: Die Steuerung des NFR Puzzles
Von Sonia Dribek-Pfleger, Dr. Lorenz Schendel
Während die individuellen Frameworks der nicht-finanziellen Risiken (NFR) mit zunehmenden regulatorischen Anforderungen (z.B. DORA), aktuellen Herausforderungen (Pandemie, Cyber, KI, geopolitische Krisen) und zugleich gewachsenen und dezentral arbeitenden Teams immer detaillierter und umfangreicher werden, leidet zunehmend der Gesamtüberblick über die nicht-finanziellen Risiken. In diesem Artikel zeigen wir sowohl pragmatische Ansätze für erste Schritte als auch ein langfristiges Zielbild zur ganzheitlichen Steuerung der nicht-finanziellen Risiken auf, mit dem Ziel, Konsistenz zwischen den verschiedenen NFR-Daten herzustellen, das NFR-Risikoprofil transparent zu machen und durch eine Fokussierung auf die wesentlichen Risiken hin zu einer effizienten Risikosteuerung zu kommen.
Regulatorische Mehrdeutigkeit und Kreditrisikoanforderungen für die Umsetzung der endgültigen der EU
Von Joo-Yung Lee, Jan Schimmel
Letztes Jahr haben wir die Änderungen am Standardansatz (SA) zur Berechnung der risikogewichteten Aktiva (RWA) für das Kreditrisiko und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Umsetzung diskutiert. Alle Banken, einschließlich der Banken, die den auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRB) verwenden, müssen den SA entweder als ihre Hauptkapitalberechnung oder, im Falle von „IRB-Banken“, zur Anwendung der Output-Untergrenze berechnen. Die Vorschriften sind nun in der EU endgültig und sollen am 1. Januar 2025 in Kraft treten und nach einer Einführungsphase bis Ende 2032 vollständig umgesetzt werden.
Übereinstimmung von Zinsrisikomanagement und IFRS Hedge Accounting durch das zukünftige DRM-Modell?
Von Volker Liermann, Oliver Wulle
Das DRM-Modell als das zukünftige IFRS Portfolio Hedge Accounting Modell soll das seit jeher bestehende Spannungsverhältnis zwischen Zinsrisikomanagement auf Portfolioebene und dessen Abbildung im IFRS Abschluss auflösen und die Schwächen des immer noch einschlägigen IAS 39 Portfolio Fair Value Hedge überwinden. Insbesondere aus dem Risikomanagement wird teilweise die Forderung nach einer vollständigen Übernahme der Risikomanagement-Sicht in den IFRS Abschluss vorgebracht. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit eine vollständige Risikomanagement-Sicht in einem IFRS Abschluss möglich bzw. sinnvoll ist.
Quantifizierung des Naturrisikos – herausfordernd, aber möglich
Von Markus Quick, KPMG AG WPG Frankfurt, Dr. Holger Spielberg, Armina Schädle, Tania Jötten
Vor fünf Jahren standen Banken vor der Herausforderung, Klimarisiken zu messen und in ihr Risikomanagement zu integrieren. Nun gewinnt der Biodiversitätsverlust an Aufmerksamkeit und reiht sich neben Klimarisiken in die politische und aufsichtsrechtliche Agenda ein. Die Erfahrungen aus dem Klimabereich bieten eine wertvolle Grundlage für alle Risikomanagementprozesse. Allerdings sind Biodiversitätsrisiken deutlich komplexer und umfangreicher, was bereits bei der Definition und Identifizierung zu Herausforderungen führt. Viele Institute haben begonnen, ihre Portfolios über etablierte Datenanbieter wie Exploring Natural Capital Opportunities, Risks and Exposure (ENCORE) zu bewerten.
Fachbeiträge
Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Risikocontrolling
Von Andreas Scheurer, Michael Droßel
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und des stetig wachsenden Einflusses moderner Technologien auf die Finanzbranche rückt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend in den Mittelpunkt strategischer Überlegungen. Neben großen Potenzialen bringt KI aber auch neue Herausforderungen mit sich. Eine Expertenbefragung der TeilnehmerInnen des FIRM-Arbeitskreises Banking Risk Round Table soll vor diesem Hintergrund Aufschluss darüber geben: Wie ist der Stand der praktischen Umsetzung von KI im Risikocontrolling? Wie tief ist KI bereits in der Strategie der Institute verwurzelt? Und welche Chancen und Herausforderungen sehen die BranchenexpertInnen bei der Implementierung und Nutzung von KI?
Das Ganze im Blick: Die Steuerung des NFR Puzzles
Von Sonia Dribek-Pfleger, Dr. Lorenz Schendel
Während die individuellen Frameworks der nicht-finanziellen Risiken (NFR) mit zunehmenden regulatorischen Anforderungen (z.B. DORA), aktuellen Herausforderungen (Pandemie, Cyber, KI, geopolitische Krisen) und zugleich gewachsenen und dezentral arbeitenden Teams immer detaillierter und umfangreicher werden, leidet zunehmend der Gesamtüberblick über die nicht-finanziellen Risiken. In diesem Artikel zeigen wir sowohl pragmatische Ansätze für erste Schritte als auch ein langfristiges Zielbild zur ganzheitlichen Steuerung der nicht-finanziellen Risiken auf, mit dem Ziel, Konsistenz zwischen den verschiedenen NFR-Daten herzustellen, das NFR-Risikoprofil transparent zu machen und durch eine Fokussierung auf die wesentlichen Risiken hin zu einer effizienten Risikosteuerung zu kommen.
Regulatorische Mehrdeutigkeit und Kreditrisikoanforderungen für die Umsetzung der endgültigen der EU
Von Joo-Yung Lee, Jan Schimmel
Letztes Jahr haben wir die Änderungen am Standardansatz (SA) zur Berechnung der risikogewichteten Aktiva (RWA) für das Kreditrisiko und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Umsetzung diskutiert. Alle Banken, einschließlich der Banken, die den auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRB) verwenden, müssen den SA entweder als ihre Hauptkapitalberechnung oder, im Falle von „IRB-Banken“, zur Anwendung der Output-Untergrenze berechnen. Die Vorschriften sind nun in der EU endgültig und sollen am 1. Januar 2025 in Kraft treten und nach einer Einführungsphase bis Ende 2032 vollständig umgesetzt werden.
Übereinstimmung von Zinsrisikomanagement und IFRS Hedge Accounting durch das zukünftige DRM-Modell?
Von Volker Liermann, Oliver Wulle
Das DRM-Modell als das zukünftige IFRS Portfolio Hedge Accounting Modell soll das seit jeher bestehende Spannungsverhältnis zwischen Zinsrisikomanagement auf Portfolioebene und dessen Abbildung im IFRS Abschluss auflösen und die Schwächen des immer noch einschlägigen IAS 39 Portfolio Fair Value Hedge überwinden. Insbesondere aus dem Risikomanagement wird teilweise die Forderung nach einer vollständigen Übernahme der Risikomanagement-Sicht in den IFRS Abschluss vorgebracht. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit eine vollständige Risikomanagement-Sicht in einem IFRS Abschluss möglich bzw. sinnvoll ist.
Quantifizierung des Naturrisikos – herausfordernd, aber möglich
Von Markus Quick, KPMG AG WPG Frankfurt, Dr. Holger Spielberg, Armina Schädle, Tania Jötten
Vor fünf Jahren standen Banken vor der Herausforderung, Klimarisiken zu messen und in ihr Risikomanagement zu integrieren. Nun gewinnt der Biodiversitätsverlust an Aufmerksamkeit und reiht sich neben Klimarisiken in die politische und aufsichtsrechtliche Agenda ein. Die Erfahrungen aus dem Klimabereich bieten eine wertvolle Grundlage für alle Risikomanagementprozesse. Allerdings sind Biodiversitätsrisiken deutlich komplexer und umfangreicher, was bereits bei der Definition und Identifizierung zu Herausforderungen führt. Viele Institute haben begonnen, ihre Portfolios über etablierte Datenanbieter wie Exploring Natural Capital Opportunities, Risks and Exposure (ENCORE) zu bewerten.