Fachbeiträge
Make Peace with Your Front Office
Von Dominik Käfer, Dr. Lue Wu, Jens-Peter Nees
Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben stellt das Front Office von Banken vor erhebliche Herausforderungen. Relationship Manager beklagen vielfach den stetig wachsenden Aufwand durch Compliance-Aufgaben wie Know-Your-Customer (KYC), Transaktionsüberwachung oder Betrugsprävention. Diese Tätigkeiten erhöhen nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern können auch die Beziehung zu Kunden beeinträchtigen. Dies stellt jedoch kein Imperativ dar. Durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zeigen führende Banken bereits heute, dass Compliance- und Kontrollprozesse nahtlos in die täglichen Abläufe und Produkte des Front Office integriert werden können — und dass eine produktive, reibungsarme Zusammenarbeit zwischen Front Office und Compliance-Funktion tatsächlich darstellbar ist.
Kreditrating-Migrationen im ökonomischen Zyklus
Von Dr. Michael Kalkbrener, Prof. Dr. Natalie Packham
Point-in-Time- (PIT-) und Through-the-Cycle- (TTC-) Ratingphilosophien sind im Kreditrisikomanagement fest etabliert, ihre konzeptionellen Unterschiede werden jedoch häufig ohne einen einheitlichen Modellrahmen behandelt. Aufbauend auf der jüngsten Arbeit von Kalkbrener und Packham (2026), liefert dieser Beitrag eine formale Charakterisierung von PIT- und TTC-Eigenschaften anhand von Ratingmigrationen und Ausfallverhalten. Dabei wird präzisiert, an welcher Stelle Zyklizität in ein Ratingsystem eingeht und wie sich dies auf Ausfallwahrscheinlichkeiten über unterschiedliche Zeithorizonte auswirkt.
Transitionspläne von Banken: Von Compliance zum strategischem Vorteil
Von Dr. Lukas Figge-Muschalik, Luca Steinhauer, Matthias Hübner
Der Wandel hin zu einer Netto-Null-Wirtschaft setzt Banken unter wachsenden Druck, ihre Geschäftsmodelle und Kreditportfolios auf den 1,5°C-Pfad auszurichten und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu bewahren. Transitionsplanung muss daher eher als strategische Managementaufgabe und nicht nur als Compliance-Übung verstanden werden. Nur dann können Institute ihre Klimaziele in konkrete Maßnahmen übersetzen, neu entstehende Risiken steuern und ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren wahren. Dabei müssen Banken unterschiedliche sektorale Transformationspfade, unzureichende Datengrundlagen sowie den Zielkonflikt zwischen langfristiger Resilienz und kurzfristiger Rentabilität meistern.
Erzielung einer Kapitalrendite (ROI) für künstliche Intelligenz durch gemeinsame Wertschöpfung
Von Cristina Has
Generative künstliche Intelligenz (GenAI) hat sich im Bankwesen schnell von einer technologischen Kuriosität zu einer strategischen Priorität entwickelt. Seit 2023 haben die Institute zahlreiche Pilotprojekte gestartet, von internen Chat-Assistenten bis hin zur automatischen Dokumentenanalyse. Diese Projekte zeigen zwar beeindruckende Fähigkeiten, aber viele haben Schwierigkeiten, aus den Experimenten einen messbaren wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Diese Diskrepanz ist nicht auf technologische Unreife zurückzuführen, sondern auf die mangelnde Anpassung an die regulatorischen, organisatorischen und kontextuellen Gegebenheiten. Während der Hype verblasst, wächst der Druck, Investitionen mit greifbaren Erträgen zu rechtfertigen.
Ratings unter dem Mikroskop: Wie ECAIs die Eigenkapitalanforderungen von Banken optimieren
Von Luca D’Amico, Marco Bonsanto, Dirk Burdorf
Basel III wurde als Reaktion auf die im Zuge der Finanzkrise 2008 aufgedeckten Schwächen konzipiert, mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit des globalen Bankensektors zu stärken. Durch die Einführung strengerer Eigenkapitalanforderungen (auch in Verbindung mit der EU‑Eigenkapitalverordnung), strengeren Liquiditätsstandards sowie strengeren Verschuldungsquoten soll das systemische Risiko reduziert und das Vertrauen in die internationalen Finanzmärkte wiederhergestellt werden. In einer zunehmend globalisierten und komplexen Welt, die von exogenen Risiken geprägt ist, stellt die Berechnung der Eigenkapitalanforderungen nicht nur eine technische Übung dar, sondern sie beeinflusst und unterstützt maßgeblich, wie Banken diese Risiken steuern und mindern.
Fachbeiträge
Make Peace with Your Front Office
Von Dominik Käfer, Dr. Lue Wu, Jens-Peter Nees
Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben stellt das Front Office von Banken vor erhebliche Herausforderungen. Relationship Manager beklagen vielfach den stetig wachsenden Aufwand durch Compliance-Aufgaben wie Know-Your-Customer (KYC), Transaktionsüberwachung oder Betrugsprävention. Diese Tätigkeiten erhöhen nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern können auch die Beziehung zu Kunden beeinträchtigen. Dies stellt jedoch kein Imperativ dar. Durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zeigen führende Banken bereits heute, dass Compliance- und Kontrollprozesse nahtlos in die täglichen Abläufe und Produkte des Front Office integriert werden können — und dass eine produktive, reibungsarme Zusammenarbeit zwischen Front Office und Compliance-Funktion tatsächlich darstellbar ist.
Kreditrating-Migrationen im ökonomischen Zyklus
Von Dr. Michael Kalkbrener, Prof. Dr. Natalie Packham
Point-in-Time- (PIT-) und Through-the-Cycle- (TTC-) Ratingphilosophien sind im Kreditrisikomanagement fest etabliert, ihre konzeptionellen Unterschiede werden jedoch häufig ohne einen einheitlichen Modellrahmen behandelt. Aufbauend auf der jüngsten Arbeit von Kalkbrener und Packham (2026), liefert dieser Beitrag eine formale Charakterisierung von PIT- und TTC-Eigenschaften anhand von Ratingmigrationen und Ausfallverhalten. Dabei wird präzisiert, an welcher Stelle Zyklizität in ein Ratingsystem eingeht und wie sich dies auf Ausfallwahrscheinlichkeiten über unterschiedliche Zeithorizonte auswirkt.
Transitionspläne von Banken: Von Compliance zum strategischem Vorteil
Von Dr. Lukas Figge-Muschalik, Luca Steinhauer, Matthias Hübner
Der Wandel hin zu einer Netto-Null-Wirtschaft setzt Banken unter wachsenden Druck, ihre Geschäftsmodelle und Kreditportfolios auf den 1,5°C-Pfad auszurichten und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu bewahren. Transitionsplanung muss daher eher als strategische Managementaufgabe und nicht nur als Compliance-Übung verstanden werden. Nur dann können Institute ihre Klimaziele in konkrete Maßnahmen übersetzen, neu entstehende Risiken steuern und ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren wahren. Dabei müssen Banken unterschiedliche sektorale Transformationspfade, unzureichende Datengrundlagen sowie den Zielkonflikt zwischen langfristiger Resilienz und kurzfristiger Rentabilität meistern.
Erzielung einer Kapitalrendite (ROI) für künstliche Intelligenz durch gemeinsame Wertschöpfung
Von Cristina Has
Generative künstliche Intelligenz (GenAI) hat sich im Bankwesen schnell von einer technologischen Kuriosität zu einer strategischen Priorität entwickelt. Seit 2023 haben die Institute zahlreiche Pilotprojekte gestartet, von internen Chat-Assistenten bis hin zur automatischen Dokumentenanalyse. Diese Projekte zeigen zwar beeindruckende Fähigkeiten, aber viele haben Schwierigkeiten, aus den Experimenten einen messbaren wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Diese Diskrepanz ist nicht auf technologische Unreife zurückzuführen, sondern auf die mangelnde Anpassung an die regulatorischen, organisatorischen und kontextuellen Gegebenheiten. Während der Hype verblasst, wächst der Druck, Investitionen mit greifbaren Erträgen zu rechtfertigen.
Ratings unter dem Mikroskop: Wie ECAIs die Eigenkapitalanforderungen von Banken optimieren
Von Luca D’Amico, Marco Bonsanto, Dirk Burdorf
Basel III wurde als Reaktion auf die im Zuge der Finanzkrise 2008 aufgedeckten Schwächen konzipiert, mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit des globalen Bankensektors zu stärken. Durch die Einführung strengerer Eigenkapitalanforderungen (auch in Verbindung mit der EU‑Eigenkapitalverordnung), strengeren Liquiditätsstandards sowie strengeren Verschuldungsquoten soll das systemische Risiko reduziert und das Vertrauen in die internationalen Finanzmärkte wiederhergestellt werden. In einer zunehmend globalisierten und komplexen Welt, die von exogenen Risiken geprägt ist, stellt die Berechnung der Eigenkapitalanforderungen nicht nur eine technische Übung dar, sondern sie beeinflusst und unterstützt maßgeblich, wie Banken diese Risiken steuern und mindern.
Fachbeiträge
Make Peace with Your Front Office
Von Dominik Käfer, Dr. Lue Wu, Jens-Peter Nees
Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben stellt das Front Office von Banken vor erhebliche Herausforderungen. Relationship Manager beklagen vielfach den stetig wachsenden Aufwand durch Compliance-Aufgaben wie Know-Your-Customer (KYC), Transaktionsüberwachung oder Betrugsprävention. Diese Tätigkeiten erhöhen nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern können auch die Beziehung zu Kunden beeinträchtigen. Dies stellt jedoch kein Imperativ dar. Durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zeigen führende Banken bereits heute, dass Compliance- und Kontrollprozesse nahtlos in die täglichen Abläufe und Produkte des Front Office integriert werden können — und dass eine produktive, reibungsarme Zusammenarbeit zwischen Front Office und Compliance-Funktion tatsächlich darstellbar ist.
Kreditrating-Migrationen im ökonomischen Zyklus
Von Dr. Michael Kalkbrener, Prof. Dr. Natalie Packham
Point-in-Time- (PIT-) und Through-the-Cycle- (TTC-) Ratingphilosophien sind im Kreditrisikomanagement fest etabliert, ihre konzeptionellen Unterschiede werden jedoch häufig ohne einen einheitlichen Modellrahmen behandelt. Aufbauend auf der jüngsten Arbeit von Kalkbrener und Packham (2026), liefert dieser Beitrag eine formale Charakterisierung von PIT- und TTC-Eigenschaften anhand von Ratingmigrationen und Ausfallverhalten. Dabei wird präzisiert, an welcher Stelle Zyklizität in ein Ratingsystem eingeht und wie sich dies auf Ausfallwahrscheinlichkeiten über unterschiedliche Zeithorizonte auswirkt.
Transitionspläne von Banken: Von Compliance zum strategischem Vorteil
Von Dr. Lukas Figge-Muschalik, Luca Steinhauer, Matthias Hübner
Der Wandel hin zu einer Netto-Null-Wirtschaft setzt Banken unter wachsenden Druck, ihre Geschäftsmodelle und Kreditportfolios auf den 1,5°C-Pfad auszurichten und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität zu bewahren. Transitionsplanung muss daher eher als strategische Managementaufgabe und nicht nur als Compliance-Übung verstanden werden. Nur dann können Institute ihre Klimaziele in konkrete Maßnahmen übersetzen, neu entstehende Risiken steuern und ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren wahren. Dabei müssen Banken unterschiedliche sektorale Transformationspfade, unzureichende Datengrundlagen sowie den Zielkonflikt zwischen langfristiger Resilienz und kurzfristiger Rentabilität meistern.
Erzielung einer Kapitalrendite (ROI) für künstliche Intelligenz durch gemeinsame Wertschöpfung
Von Cristina Has
Generative künstliche Intelligenz (GenAI) hat sich im Bankwesen schnell von einer technologischen Kuriosität zu einer strategischen Priorität entwickelt. Seit 2023 haben die Institute zahlreiche Pilotprojekte gestartet, von internen Chat-Assistenten bis hin zur automatischen Dokumentenanalyse. Diese Projekte zeigen zwar beeindruckende Fähigkeiten, aber viele haben Schwierigkeiten, aus den Experimenten einen messbaren wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Diese Diskrepanz ist nicht auf technologische Unreife zurückzuführen, sondern auf die mangelnde Anpassung an die regulatorischen, organisatorischen und kontextuellen Gegebenheiten. Während der Hype verblasst, wächst der Druck, Investitionen mit greifbaren Erträgen zu rechtfertigen.
Ratings unter dem Mikroskop: Wie ECAIs die Eigenkapitalanforderungen von Banken optimieren
Von Luca D’Amico, Marco Bonsanto, Dirk Burdorf
Basel III wurde als Reaktion auf die im Zuge der Finanzkrise 2008 aufgedeckten Schwächen konzipiert, mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit des globalen Bankensektors zu stärken. Durch die Einführung strengerer Eigenkapitalanforderungen (auch in Verbindung mit der EU‑Eigenkapitalverordnung), strengeren Liquiditätsstandards sowie strengeren Verschuldungsquoten soll das systemische Risiko reduziert und das Vertrauen in die internationalen Finanzmärkte wiederhergestellt werden. In einer zunehmend globalisierten und komplexen Welt, die von exogenen Risiken geprägt ist, stellt die Berechnung der Eigenkapitalanforderungen nicht nur eine technische Übung dar, sondern sie beeinflusst und unterstützt maßgeblich, wie Banken diese Risiken steuern und mindern.